Annaberg anno 1697 - Alterzgebirge

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Annaberg anno 1697

In: Georg Kleinhempel, Annaberger Annalen 1658 - 1735, Transliteration: Helmut Unger

Den 23. Januar wurde eine Hure hinausgetrommelt und verwiesen, ist darauf gleich wieder eingezogen worden, da sie auf einen Ehemann bekannte. Weil sie aber nicht schwanger gewesen, bekam sie einen Stock Schilling (Brandmal) und wurde verwiesen, den 13. Februar.

Den 16. Februar brachten sie Gregor Brun, Nagelschmied, tot aus Böhmen, ihn hat sein Pferd mit dem Schlitten geschleift.

Den 25. März ist in Gott verschieden Herr Mag. Enoch Zobelt.

Den 6. Juni hat Herr Superintendent Mag. Christian Lehmann die Abschiedspredigt getan, ist nach Freiberg gekommen.

Den 9. Juli, an einem Freitag, ist der Richter zu Scheibenberg in Herrn Coith seinen Teich gegangen und ertrunken.

Den 8. August, am Sonntag, hat Herr Mag. Grumbholz von Dresden die Probepredigt getan zum Superintendent, hat sich aber bedankt.

Den 5. September hat Herr Mag. Georg Heinrich Götz aus Dresden von der Sophienkirche die Probepredigt zum Superintendenten getan und ist den 26. September angezogen.

Den 10. September brannte ein Haus ab in Königswalde durch Verwahrlosung eines Lichts beim Bette gehen.

Den 23. August, abends viertel 11 Uhr, kam bei dem Röhrmeister Christoph Friedel Feuer aus. Da seine Frau zur Hochzeit gewesen, hatte er ein Licht aufs Bette gesetzt, welches umgefallen und zündete. Damit ist Feuer aufgegangen und brannten zwei Häuser weg.

Den 10. Oktober ist Mag. Johann Christoph Gensel von Bärenstein herein gezogen zum Diakon.

Den 8. Dezember ist ein Dankfest allhier gehalten worden, welches alle hundert Jahre gehalten wird, so die Stadt ist erbauet worden; ist geschehen am Mittwoch.

Von Johannes an bis Maria Heimsuchung hatte man schwere Gewitter, worunter es den 30. Juni um 4 Uhr Nachmittag in der Wolkensteiner Gasse bei dem Wagner einschlug, aber ohne Schaden.

(Den 18. August wurde die Wache angestellt wegen der Bottichleute, wurde niemand eher eingelassen.)

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